LE PARNASSE FRANÇAIS


CARSTEN ECKERT Blockflöte | Recorder


KURSINHALT | CONTENTS OF THE COURSE
„Un nuage, conduit par des Aquilons, traverse le théâtre...“ oder die Grazie, die Schönheit des Geistes und der geistigen Bewegung, die Noblesse, der Charme und die Anmut sowie Schwerelosigkeit, eingefangen in den mit dem „goûts réunis“ umschriebenen Werken von François Couperin, Charles Dieupart, Jacques-Martin Hotteterre, André Danican Philidor, Marin Marais, Jean Ferry Rebel, Joseph Bodin de Boismortier, Michel de la Barre, Michel Pignolet de Montéclair, Jean-Marie Leclair l’aîné, Michel Blavet, Jean-Philippe Rameau etc.
Ein Themenschwerpunkt wird J.-M. Hotteterres „L'Art de préluder sur la flûte traversière, sur la flûte à bec, sur le hautbois et autres instruments de dessus“ bilden.
Der Kurs setzt sich mit französischen Quellen zu den Tanztempi, der Artikulation, der Dynamik, den Agréments, der Instrumentierung etc. auseinander.
Die Stimmtonhöhe ist wahlweise entweder 415 Hz oder 392 Hz.
Weitere Informationen, eine Werkliste sowie Angaben zu Sekundärliteratur können direkt bei
Carsten Eckert angefordert werden.

“Un nuage, conduit par des Aquilons, traverse le théâtre...” or in other words: the grace, the beauty of the spirit and its movements, the nobility, the charm and the gracefulness, as well as the weightlessness, captured in the pieces described as “goûts réunis”, by François Couperin, Charles Dieupart, Jacques-Martin Hotteterre, André Danican Philidor, Marin Marais, Jean Ferry Rebel, Joseph Bodin de Boismortier, Michel de la Barre, Michel Pignolet de Montéclair, Jean-Marie Leclair l’aîné, Michel Blavet, Jean-Philippe Rameau etc.
One of the main points of focus will be about the book “L’Art de préluder sur la flûte traversière, sur la flûte à bec, sur le hautbois et autres instruments de dessus” by J.-M. Hotteterre.
The course will also examine various French sources concerning dance tempi, articulation, dynamics, agréments, instrumentation etc.
The tuning will be either 415 Hz or 392 Hz.
For more information about repertoire or secondary literature, please send an email to
Carsten Eckert .
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Carsten Eckert studierte bei Gerd Lünenbürger (UdK Berlin), Walter van Hauwe (Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten) sowie bei Dieter Schnebel, John Eliot Gardiner, Frans Brüggen und am Elektroakustischen Studio der UdK Berlin. Er ist Preisträger namhafter Wettbewerbe, zuletzt beim Concours Nicati für zeitgenössische Musik und erhielt mehrere Förderpreise.
Neben zahlreichen Auftritten als Solist und Ensemblemusiker für Alte und Neue Musik in vielen Städten Europas und Asiens, machte er CD-Einspielungen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. 2007 führte ihn eine Konzertreise zusammen mit einem Moskauer Barockensemble nach St. Petersburg und Moskau und entlang der Transsibirischen Eisenbahn durch sämtliche grössere Städte Sibiriens.
Mit dem Ensemble coriandolo spezialisierte er sich auf die Wiederentdeckung der reichen Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts. Als Gründer und Leiter des Barockorchesters der HKB führte er u. a. die Barockoper "Giulio Cesare in Egitto" von Georg Friedrich Händel auf. Seit 2007 ist er zudem der künstlerischer Leiter des Barockorchesters "Les Passions de l’Ame" in Bern. Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet ihn mit Pieter Wispelwey (Violoncello) und Malcolm Bilson (Hammerclavier) und vielen anderen namhaften MusikerInnen der Alten Musik.
Carsten Eckert ist Dozent für Blockflöte, Kammermusik und Historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Trossingen und an der Hochschule der Künste Bern und leitet den Studiengang Interpretation und Performance an der HKB. Carsten Eckert ist Initiator und Organisator verschiedener Festivals, wie der "Sturm und Drang-Woche" 2000 und dem "Saitenfestival" 2006.