LE PARNASSE FRANÇAIS
ECKHARD LENZING Barockfagott | Baroque basson
KURSINHALT | CONTENTS OF THE COURSE
Der Barockfagottkurs hat zwei Schwerpunkte:
1.) Die Sonaten der franz. Komponisten Boismortier und Corette
2.) Die Opern von Rameau (Orchesterstudien)
Der Kurs kann mit Fagotten in 392 Hz sowie in 415 Hz absolviert werden. Fragen zu den 392 Hz Instrumenten sind darin eingeschlossen.
Zu 1.) Fragen zur Ausführung der wesentlichen Verzierungen sowie zur Inegalität und dessen Umsetzung auf dem Fagott werden im Fokus stehen.
Die Fragen zur Interpretation wird die Tanzsätze in der Sonate wie auch Italienische Einflüsse erörtern.
Neben der Interpretation der Sonaten, stehen auch immer Fragen der Rohrbaues im Mittelpunkt der Unterrichts.
Zu 2.) Die Bedeutung des Fagottes und dessen Besetzung in den Opern von Rameau ist an Hand der Orchesterstudien zu erarbeiten.
Generelle Fragen des Fagottes als Continuoinstrument. Praktische Übungen, Kammermusik.
Unterrichtssprache: Deutsch, Italienisch, Englisch
Vorzubereitende Stücke: Sonaten von Boismortier, Corette oder andere.
Kein Vorspielen nötig.
This course may be attended with baroque bassoons tuned at A=392 Hz and A=415 Hz. There will also be space for questions regarding the instruments tuned at A=392 Hz
There are two different focus points:
1) The sonatas written by French composers Boismortier and Corette:
We will discuss the following subjects: ornamentation, inégal and how to apply inégal on the bassoon. Also, we will examine the dance-like movements in the sonata and it’s Italian influences in terms of interpretation.
Apart from performing sonatas, also reedmaking will be an important part of the course.
2) Operas written by Rameau (orchestral studies):
Through orchestral studies, we will discover the role and the interpretation of the bassoon in the opera’s by Rameau.
General questions regarding the bassoon as a continuo instrument. Practical excercises, chamber music.
Language: German, Italian, English.
Pieces to be prepared: sonatas by Boismortier, Corette or others.
No audition required.
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1990 begann Eckhard Lenzing mit intensiven Studien mit historischen Instrumenten und belegte Kurse in Innsbruck und Kronach. Er wurde ein Jahr darauf Mitglied vom "Ottetto Amsterdam", mit dem er Preisträger in verschiedenen Wettbewerben wurde (Brügge 1991 Finalrunde, Utrecht 1992 III. Preis) und mehrere CDs einspielte und Rundfunkaufnahmen machte. 1996 bekam das Ensemble den Mozartpreis der "Deutschen Mozartgesellschaft". Ein Zusatzstudium an der "Schola Cantorum Basiliensis" nachm Eckhard Lenzing 1992 im Fach Barockfagott bei Claude Wassmer auf, gleichzeitig beendete ich meinen Beruf als Orchestermusiker in Rostock. 1995 legte er sein Diplom für Alte Musik ab und ist seitdem freiberuflich tätig.
Er arbeitete mit verschiedenen Orchestern zusammen, u.a. "Akademie für Alte Musik" Berlin, "Les Arts Florissants" Paris und "Freiburger Barockorchester". Sehr intensiv ist vor allem die Zusammenarbeit mit der "Akademie für Alte Musik" Berlin.
Seit 1997 unterrichtet Eckhard Lenzing an der staatl. Hochschule für Musik Karlsruhe Barockfagott, seit 1998 gibt er Kurse für Barockfagott im Rahmen der Händelakademie in Karlsruhe.
Mit dem Ensemble "Amphion", dem er seit 1999 als festes Mitglied angehört, erreichte er im Oktober 1998 in Den Haag den ersten Preis beim "van Wassener" Wettbewerb. Das Ensemble "Amphion" spielte CDs mit Werken von Mozart, Beethoven, Krommer und Triebensee ein. Seit 2000 ist Eckhard Lenzing zudem 1. Fagottist des Barockorchesters "La Cetra" und gab verschiedene Kurse im Fach Barockfagott.
Seit 2005 ist Eckhard Lenzing Dozent an der staatl. Hochschule für Musik in Trossingen für Barockfagott.


