LE PARNASSE FRANÇAIS


MARÍA CRISTINA KIEHR Gesang | Voice


KURSINHALT | CONTENTS OF THE COURSE
Cantaten, Airs de Cours, Motteten, und Opern-Arien von Charpentier, Du Mont, Delalande, Lully, Campra, Leclair, Nivers, Clérambeault, Michel Lambert sind willkommen unsere Gesang Atelier zu beleben. Schwerpunkt als interpretatorisches Element wird die "Deklamation" sein.
Übenoten des Abschlußkonzerts der Teilnehmenden und Dozierenden für Sänger ("De Profundis" von Delalande, "Alcione" von Marais und "Te Deum" von Charpentier) können hier heruntergeladen werden.

The focus point of this course will be interpretation, and more specifically, declamation. Participants are welcome to bring cantatas, airs de cours, motets and arias from operas by composers such as Charpentier, Du Mont, Delalande, Lully, Campra, Leclair, Nivers, Clérambeault and Michel Lambert.
Vocal Scores for the Final Concert of Participants and Teachers ("De Profundis" by Delalande, "Alcione" by Marais and "Te Deum" by Charpentier) may be downloaded here for private study.
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María Cristina Kiehr wurde in Tandil (Argentinien) geboren und erhielt dort auch ihre erste musikalische Ausbildung in Geige und Gesang.
1983 kam sie nach Europa und studierte bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz), während sie gleichzeitig ihre Gesangstechnik bei Frau Eva Krasznai-Gombos weiter bildete. Sehr früh begann sie, solistisch aufzutreten und hat auf dieser Weise weltweit (Europa, Japan, USA, Südamerika und Australien) bei zahlreichen Konzerten und Aufnahmen mit renommierten Künstlern und Ensembles mitgewirkt.
So musizierte sie mit den maßgeblichen Künstlern und Ensembles für Alte Musik, darunter Frans Brüggen und sein "Orchestra of the 18th Century", Jordi Savall (u.a. "Hespérion XXI", "Le Concert des Nations"), René Jacobs ("Concerto Vocale"), Konrad Junghänel ("Cantus Cölln"), Philippe Herreweghe, Bruce Dickey ("Concerto Palatino"), Gustav Leonhardt, José Gallardo, dem Freiburger Barockorchester, den Wiener Philharmonikern und Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, der "Akademie für Alte Musik Berlin" und zahlreichen anderen.
María Cristina Kiehr ist regelmäßige Gast bei den großen Festivals, so z.B. in Brugge, Utrecht, San Sebastian oder bei den "Innsbrucker Festwochen", sowie auf den großen Konzertpodien und Opernbühnen, u.a. in Amsterdam, Berlin, Paris, Salzburg, Wien, London, Madrid oder in Übersee. Sie führte über dreizehn Jahre hinweg das Vokal-Quartett "La Colombina", das sich hauptsächlich auf das Repertoire der spanischen und lateinamerikanischen Renaissance konzentrierte. Gleichzeitig gründetet sie mit dem Cembalisten Jean-Marc Aymes das Ensemble "Concerto Soave", das sich besonders der italienischen Musik des Frühbarock widmet. Ihre Aufnahmen erscheinen bei harmonia mundi france.
Ihr Operndebüt hatte sie in Innsbruck in Cavalli’s "Giasone" unter René Jacobs. Zu ihrem breiten Repertoire, mit dem sie regelmäßig auf der Bühne zu erleben ist, gehören alle wichtigen Partien von Monteverdi, Purcell, Telemann, Gluck und Vivaldi, aber auch zahlreiche unbekannte Werke. Darüber hinaus sind Quellenforschung, Rekonstruktion und Neuentdeckungen sowie deren Uraufführungen weitere Schwerpunkte ihrer künstlerischen Tätigkeit. Zahlreiche CD-Einspielungen von und mit ihr erhielten Auszeichnungen ("Diapason d’Or", "Choc de la Musique", "10 du Repertoire" etc.) und für die Hauptrolle in Caldara’s "La Maddalena ai Piedi di Cristo" unter René Jacobs wurde sie mit dem "Grammophon Award" ausgezeichnet.