Marin MARAIS – ALCIONE
Tragédie en Musique
ALCIONE von Marin Marais zählte zu den beliebtesten französischen Barockopern des 18. Jahrhunderts (Sie stand seit ihrer Premiere 1706 siebzig Jahre lang ohne Unterbrechung auf dem Spielplan) und wird unter der musikalischen Leitung von Lorenz Duftschmid und unter der Regie von beispielsweise Philipp Harnoncourt oder Thomas Höft szenisch aufgeführt - weltweit ist dies somit eine der ersten erste szenischen Produktion seit dem 18. Jahrhundert.
ALCIONE beruht auf einigen Episoden aus dem 11. Buch der Metamorphosen des Ovid und erzählt von der Unmöglichkeit die große Liebe zu leben, über die Intrigen der Welt und der Götter. Der Mythos, den Ovid wiedergibt, erzählt aber auch von einer Liebe, die über den Tod hinausführt. Die Geschichte von ALCIONE und Ceix reiht sich zu Orfeus und Euridice und Romeo und Julia in die großen Liebesgeschichten der Literatur ein.
Diese Produktion in französischer Originalsprache auf historischen Instrumenten bietet sich beispielsweise als Koproduktion mit einem Opernhaus an.

ALCIONE wurde 1706 am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. mit großem Erfolg uraufgeführt und erzählt die Liebesgeschichte von Alcione und Ceix. In den Hauptrollen sind Alcione und Ceix sowie einige Götter und Zauberer zu hören. ALCIONE zählt zu den Meisterwerken des von J.B. Lully kreierten Opernstils der Tragédie Lyrique und besticht durch abwechslungsreiche Szenen mit Solisten, Chor- und Tanzeinlagen.
Die Rollen
Alcione: María Crsitina Kiehr, Ceix: Jan van Elsacker, Pélée: Andreas Lebeda, Phorbas + Pan: Peter Kooij, Ismène + La Prêtresse (Priesterin): Gerlinde Sämann, Tmole + Le Grand Prêtre (Hohepriester): Furio Zanasi, Neptune + Matelot, (Matrose): Georg Nigl, Apollon + Sommeil(Schlaf) + Phosphore: Bernhard Landauer, Céphise: Julla Schmidt, Doris: Monika Mauch
Regie: Philipp Harnoncourt
Armonico Tributo Austria
J.J.Fux-Madrigalisten
Tanz – Ensemble Ballet Baroque
Musikalische Leitung: Lorenz Duftschmid
Und das meinte die Presse bei der vorangegangenen Produktion:
Frankfurter Allgemeine: Und es geht doch: „Alcione“ anschauen und wissen, wie die französische Barockoper funktioniert. ... Duftschmid ist wahrscheinlich der Marais Österreichs, jedenfalls ist er ein Musiker, dem diese Oper eine Herzensangelegenheit ist und der sein Ensemble ganz in ihren Dienst stellt... Die Schlusschoreographie und eine Musik, die nie aufhören möchte. Warum nicht immer so? 25.3.08
Österreich/Österreichs neue Tageszeitung: Wiener Odeon-Theater: Auslastung 100 Prozent! 29.3.08

Falter/Wien: ... das Erfolgsstück vom Hofe Ludwig XIV. 21.3.08
Wiener Zeitung: Das Juwel der barocken Oper. 14.3.08
Kurier: Poetisches und höchst lebendiges Musiktheater 14.3.08
Österreichische Musikzeitschrift: ...berückendes Musiktheater. Zum eindrucksvollsten der Wiener Aufführung zählt freilich noch ein weiteres: An keiner Stelle der wahrlich abendfüllenden Produktion entsteht Leerlauf, kommt Langeweile auf, vielmehr hält sich die gut drei Stunden eine Spannung durch. Dies ist freilich gleichermaßen den Ausführenden wie Marin Marais zu danken. 29.3.08
Kleine Zeitung /Graz: Dirigent und Originalklangensemble geben der stark instrumentalen, farbenreichen Tragédie lyrique jene Fassung, die einer solchen Opernperle würdig ist. 14.3.08
Die Presse/Wien: Wunderbar, wie Armonico Tributo Austria und alle Musiker fast ständig ins zuweilen turbulente, aber stets kontrollierte Spiel miteinbezogen sind. 14.3.08
Salzburger Nachrichten: Philipp Harnoncourt erzählt die Geschichte von Alcione und ihrem Prinzen Ceix, denen die Hochzeit vermasselt wird, mit bescheidenen Mitteln, aber guten Einfällen. Ein Gewitter und ein Seesturm werden zu szenischen Höhepunkten, eine Tafelrunde samt Besteckballett oder ein Zombiechor mit zuckenden Gliedern oder ein Matrosenballett sind Zutaten für gutes Theater. Gesungen wird durchwegs tadellos. 14.3.08
< Übersicht Projekte<
