
O.N.E
ı Die Philosophie ı
Im Programm O.N.E verschmilzt Musik der Christen, Juden und Moslem zu einer Symphonie der Religionen. Die fünf Musiker des Ensembles Armonico Tributo Austria, die für dieses Projekt aus Irak, Istanbul, Israel, Deutschland und Österreich zusammenkommen, spielen Kompositionen aus einer Zeit, die „Ernst“ und „Wohltuend“ noch nicht als einander entgegengesetzt empfand.
Wie verschieden Wahrheit auch klingen mag, sie sucht doch das Eine.
ı Die Musik ı
Es erfolgen nach einer intensiven Arbeitsphase in Freiburg/Brsg., Trossingen/D und Jerusalem Auftritte in Moskau/Ru, Jerusalem/ISR, Bologna/IT, und Admont/A. Die Musiker spielen auf orginialen Instrumenten aus dem XV. bis XVII.Jahrhundert oder Kopien derselben. Damit musizieren sie Musik aus dem XV. bis XVII. Jahrhundert im Klang ihrer Zeit. (Das detailierte Programm entnehmen Sie bitte dem Anhang).
ı Die Städte ı
Deutschland wurde als Ort der Einstudierung gewählt, da dieses Land im letzten Jahrhundert bezüglich der Juden einiges wieder gut machen kann. Dass heute die Erarbeitung von O.N.E gerade in diesem Land stattfindet, soll diese Welt näher zu den Menschen bringen. Russland mit seiner in nächster Zukunft immensen weltpolitischen Bedeutung soll durch O.N.E ein gemeinsamer Weg gezeigt werden. Moslems, Juden, Deutsche und Österreicher in einer Symphonie vor der Grabeskirche in Jerusalem - ein Beitrag zur Harmonie der Welt. Nach Italien reist das Ensemble mit diesem Programm, da hier in den vergangenen Jahrhunderten die drei Weltreligionen harmonisch zusammenlebten.
ı Das Ziel ı
Ziel des Projekts O.N.E ist es, die große Religions- Macht- Frage unserer Zeit fokussierend, die Welt in einer Harmonie der Musik erklingen zu lassen.
Das Projekt O.N.E liegt auf den Schultern von Lorenz Duftschmid, der aus Linz/Österreich stammt, als Professor für Viola da gamba nach Trossingen/Deutschland berufen worden ist und mittlerweile weltweit musikalisch tätig ist. (Einen detailierten Lebenslauf von ihm und seinem Ensemble Armonico Tributo Austria entnehmen Sie bitte dem Anhang).
Fortschritt aus ganzheitlicher Tradition.
Flüsse verbinden Völker, Länder und Kulturen. Das mythische Instrument Viola da gamba mit seinem warmen, liebenden Klang erzählt uns Geschichten von Gott, der Donau, von einem Gespräch und vom Jordan.
O.N.E

Gerlinde Sämann – Sopran
Lorenz Duftschmid – Viola da gamba
Ori Harmelin – Renaissancelaute und Theorbe
Karim Othman Hassan – Oud
Shakir Ertek – Percussion
Anonym, Italien, 15. Jh – Lamento di Tristano, La Rotta
Sefardim, um 1500 – Rahelica Baila, La Serena
Solakzade, Persien, um 1500 – Kürdi Hafif
Tarquinio Merula, ca.1594-1665 – Sentirete una canzonetta
Osman Pasha – Hüseyni Kücük Muhammes
Sefardim, um 1500 – Porque llorax, blanca niña, Dos Hermanas, Reina y cautiva
Gazi Giray Han, 1554-1607 – Rast Peshrew
Tarquinio Merula, ca.1594-1665 – La Nanna
Anonym, Südosteuropa, 17. Jh – ángelos aggevloj
Barbara Strozzi, 1619-1677 – Udite, Amanti
All´ Improviso – O.N.E
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