The Masque of the Temperaments


Musik, Tanz, und Texte aus der Zeit Elizabeth I., Dowlands und Shakespeares

Vorspiel
Innocenzio Alberti (?)
Pavin of Albarti
Gallyard
Gallyard
Text


Szene I (Hate)
Anthony Holborne
Pavan „Inferno“
Galliard "The teares of the Muses",
Gaillard "The widows myte"
Text


Szene II (Love)

Anthony Holborne
Pavan "Paradizo"
Almain "Honey suckle"
Gaillard "Fairie-round"
Text


Szene III (Pain)
William Byrd
John Dowland
Ye sacred muses
Semper Dowland semper dolens
Text


Szene IV (Curiosity)
William Brade
Türkische Entrada
Der Satyrn Tanz
Text


Szene V (Joy) 
William Brade
William Brade
Anon.
William Brade
Die duftenden Violen
Peggy Bell
When Daphne from fair Phoebus did fly
Ein Schottisch Tantz
PAUSE


Text


Szene VI (Mercy)
Anon.
O Lord, turn not away thy face (In Nomine)
Text


Szene VII (Humour)
Anon.
John Dowland
The Dark is my delight
Mr George Whitehead his Almayne
Galliard „If my Complaints",
The King of Denmarks Gaillard
Text


Szene VIII (Melancholy)
John Dowland
Pavin Lacrymæ Antiqæ „Flow my tears“
Text


Szene IX (Pride) 
William Byrd
John Dowland
La Volta 
Now oh now I needs must part

Armonico Tributo Austria
Musikalische Leitung: Lorenz Duftschmid

Catherine Bothner By – Soprano

Lorenz Duftschmid – Descant Viol

Miyoko Ito – Alto Viol
Pia Pircher – Tenor Viol
Christian Hieronymi – Bass Viol
Soma Salat Zakariás – Great Bass Viol

Marie Verstraete – Recorder
Muriel Müth – Recorder
Michael Zeller – Percussion
Erik Skanke Høsøien – Lute
Barbara Adamczyk – Organ


Ballet Baroque / Niels Badenhop und Natalie Mehlhorn, Friederike Rinne-Wolf / Puck

The Masque of the Temperaments
Ein höfisches Tanz- und Maskenspiel von den menschlichen Gefühlen
Musikkonzeption: Lorenz Duftschmid
Tanzkonzeption: Niels Badenhop

Diese Aufführung stellt in der Art der Tanzrekonstruktion eine echte Première dar, da es aus der Zeit um 1600 keine genau rekonstruierbaren Tanzbeschreibungen gibt. Unter Verwendung ästhetischer Aspekte und stilistischer Hinweise aus verschiedenen historischen Quellen wird mit stilisierten Gesten in Kostümen nach originalen Bildvorlagen zu Musik von Anthony Holborne, William Brade und William Byrd getanzt. Ein Poet – Puck führt mit Sonetten und Bühnentexten von William Shakespeare und Philipp Marlowe durch das Programm und läßt den adeligen Hof, zum Teil maskiert, in mythologische Rollen schlüpfen. Die Musikerinnen und Musiker sind kostümiert auf der Bühne ins Geschehen integriert.
In vielen Varianten werden die menschlichen Gefühle zum Ausdruck gebracht, Temperament für Temperament treten auf: der HASS in der Unterwelt, die LIEBE im Paradies, der Schmerz, und schließlich auch die NEUGIER mit dem Tanz der „fremden Völker“ des Orients. Solotänze, Paare und ein Hexentanz des Tanzmeisters selbst werden zum Besten gegeben. Pluto und Proserpina, Venus und Amor, Türken und Courtiers treten auf. Beim großen Finale schließlich tanzt der Hof, in richtiger Hofkleidung als Musketiers.




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